Imkerhut statt Mundschutz: Lebenslang Hausverbot für Corona-Randalierer

Quierschied: Am heutigen Mittwochvormittag betrat ein 45-jähriger Mann einen Einkaufsmarkt in Quierschied. Aufgrund des Umstandes, dass der Mann lediglich einen Imkerhut anstelle der geforderten Mund-Nase-Bedeckung trug, wurde dieser durch einen Mitarbeiter des dortigen Sicherheitsdienstes angesprochen.

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Der 45-Jährige zeigte sich hierauf wenig beeindruckt und begab sich zur Fleischtheke, wo er erneut durch die stellvertretende Filialleiterin auf den nicht adäquaten Mund-/Nasenschutz angesprochen wurde. Die Aufforderung, den Markt umgehend zu verlassen, führte dazu, dass der Mann eine Tüte mit Fleischwaren auf den Boden warf.
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Danach entnahm der Täter eine Bierdose aus einem Regal und wollte diese im Beisein der Marktbediensteten trinken. Der Versuch, dies zu unterbinden, endete in einer Rangelei zwischen dem 45-Jährigen und den beiden Angestellten. Im Zuge dieser Auseinandersetzung stieß der Täter die Filialleiterin letztendlich in ein Regal. Die Frau wurde hierdurch zum Glück nicht verletzt. Der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erlitt während der Rangelei eine leichte Verletzung an einem Finger.
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Das Hausrecht konnte schlussendlich von der Polizei durchgesetzt werden. Den Mann aus dem Regionalverband erwarten nun ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige aufgrund des Verstoßes gegen die Corona-Rechtsverordnung. Zudem erhielt der Täter ein lebenslanges Hausverbot für alle Märkte des betroffenen Unternehmens.

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