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Junge (12), der an Schulturnhalle hängend aufgefunden wurde, hat es nicht geschafft

Schmelz: Leider keine guten Nachrichten im Fall des zwölf Jahre alten Jungen, der am Donnerstag vergangener Woche aufgehängt aufgefunden worden war. Das Kind, das seit dem Vorfall im Koma lag, hat den Kampf um sein junges Leben im Klinikum Saarbrücken auf dem Winterberg verloren. Wie die Polizei im Laufe der Woche bekannt gab, war das Kind offenbar beim Spielen verunglückt. Darauf deuteten die Ermittlungen hin. Demnach band sich der Junge am Abend mit einem Strick am Blitzableiter der Turnhalle an der Grundschule im Schmelzer Ortsteil Bettingen fest. Möglicherweise wollte er wie ein Bergsteiger so auf das Dach der Halle klettern. Aus bislang unbekannter Ursache verrutschte sein Strick aber, das Kind verfing sich mit dem Hals darin.

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Ein Mädchen fand den Zwölfjährigen an der Turnhalle der Stephansschule in der Saarbrücker Straße hängend. Ersthelfer begannen umgehend mit der Reanimation des leblosen Körpers, gleichzeitig wurde über Notruf der Rettungsdienst alarmiert. Die Wiederbelegung des kleinen Körpers gelang zunächst. Rettungswagen und Rettungshubschrauber eilten zum Ort des Geschehens, brachten den lebensgefährlich verletzten Jungen auf den Winterberg.
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Dort kämpften die Ärzte seitdem um das Leben des Jungen. In der Zwischenzeit übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen in dem Fall. Rechtsmediziner wurden eingeschaltet, um den genauen Hergang zu rekonstruieren. Dass der Junge sich möglicherweise das Leben nehmen wollte oder jemand versuchte, ihn umzubringen, halten die Ermittler eher für unwahrscheinlich.
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Das Opfer selbst konnte nicht mehr von den Beamten vernommen werden. Das Fachdezernat für Straftaten gegen das Leben hatte die Ermittlungen in der Sache übernommen. Auch die Angehörigen des Kindes versuchten, über einen Aufruf auf Facebook und mit Hilfe eines Anwalts Licht in den Fall zu bringen.

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