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Kältewelle bringt akute Gefahr des Erfrierungstodes für Obdachlose

Saarland: Es ist aktuell so kalt wie schon lange nicht mehr im Saarland. Auch am Tag sollen in den kommenden Tagen die Temperaturen nicht über den Gefrierpunkt steigen und in der Nacht ist es natürlich noch einmal ein gutes Stück kälter. Besonders betroffen von der Kältewelle, die auf das Saarland zurollt, sind die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft: Für Obdachlose besteht in den kommenden Nächten die akute Gefahr, einen Erfrierungstod zu sterben. Ein Mann, der sich um diese Menschen kümmert, ist Ingo Wilke. Er war früher selbst obdachlos und hat auf der Straße gelebt. Mittlerweile hat er es geschafft, von dort wegzukommen und kümmert sich nun um die, die nach wie vor ohne Obdach und bedürftig sind. Im Winter trommelt er Jahr für Jahr gemeinsam mit einem Team aus Helfern seine Akton „Ingos kleine Kältehilfe“ zusammen. Auf Facebook schreibt er:
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„Wir verteilen jeden Abend in der Bahnhofstraße/Reichsstraße ab 20.30 Uhr an Obdachlose und bedürftige Menschen kostenlos warmes Essen und heiße Getränke sowie belegte Brötchen und Brote.“ Wegen der momentanen und länger anhaltenden Kälte gibt es bei Ingos Aktion auch wieder eine nächtliche Bereitschaft. Ingo: „Wer einen obdachlosen Menschen und Bedürftigen in Not sieht, den bitten wir, uns über die Telefon Nummer 0163 / 616 0985 zu verständigen oder sich direkt an die Polizei zu wenden. Bitte lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass keine Menschen der Kälte zum Opfer fallen!“
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Ingos Hilfsaktion ist nicht die einzige für Obdachlose. Ab 21 Uhr bis morgens um 6 Uhr öffnet im Winter jeden Tag der Verein „Kältebus Saarbrücken – Hilfe für obdachlose Menschen im Winter e.V.“ am Römerkastell seine Türen. Dort wird neben einer Mahlzeit auch eine Übernachtungsmöglichkeit im Warmen geboten. Die Helfer dort sind erreichbar unter der Telefonnummer 0163 / 171 8611. Ingos Apell an uns alle: „Bitte nicht wegschauen – es geht um Menschenleben!“
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