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Karl-Heinz und Nils bringen ausgebüxtes Schweinchen Rosa nach Hause

St. Ingbert: Wir haben letzte Woche schon über den Ausflug von Hängebauchschwein Rosa in den Wald bei St. Ingbert berichtet. Einer von Rosas Rettern, Saarforst-Revierleiter Nils Lesch, schickt uns dieses schöne Foto und berichtet von der Aktion. Als Spaziergänger im Wald ein Schwein zu treffen ist nämlich eigentlich nichts besonderes: Jeder hat ein bisschen Respekt vor dem anderen und man geht seiner Wege. Aber die Begegnung, die Passanten letzte Woche bei Schüren machen, ist doch irgendwie anders. Denn das Tier, das dort herumspaziert, ist kein Wildschwein, sondern ein Hängebauchschwein. Und scheu ist es auch überhaupt nicht, sondern nähert sich den Spaziergängern neugierig quiekend. Zwei Spaziergänger berichten Jäger Karl-Heinz Paulus vom ungewöhnlichen Waldbesucher. Der sichert das zutrauliche Tier mit einem Strick und kontaktiert Nils Lesch, Revierleiter des Saarforsts. Die Polizei wird informiert, doch denen ist das Schwein schon bestens bekannt. Es ist von einer nahe gelegenen Reitanlage ausgebüxt, wo es mit einem anderen Schweinchen zusammen lebt. Jäger und Revierleiter heben Rosa, so heißt das Hängebauchschwein, vorsichtig in die Hundebox des Saarforst-Dienstwagens und fahren mit dem Tier im Gepäck nach Spiesen-Elversberg durch den Wald. Dort wird der Rettungstrupp von einer Gruppe verzweifelter Kinder gestoppt, die seit dem Morgen auf der Suche nach Rosa sind. Beim Blick in den Kofferraum kommt bei den Kids große Freude auf. Begleitet von der strahlenden Gruppe wird Rosa zurück zu ihrer Besitzerin gebracht.

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