Katze stirbt nach Explosion in Wohn- und Geschäftshaus

St. Ingbert: Am gestrigen Montagmorgen um 10.37 Uhr meldet ein Anwohner eine Explosion in einem dreistöckigen Gebäude in der Schlackenbergstraße. Ob sich noch Personen im Gebäude befinden, ist unklar. Im gesamten Stadtgebiet heulen um 10.41 Uhr die Sirenen, die Freiwillige Feuerwehr eilt zur Einsatzstelle. Beim Eintreffen der ersten Retter dringt dichter Rauch aus dem Keller des Gebäudes. Ein Feuerwehrtrupp verschafft sich unter schwerem Atemschutz Zutritt zum Keller. Infolge der Explosion sind die Türen zum Teil gefaltet wie Papier. Eine massive Kellerabschlusstür, die nach innen zu öffnen ist, ist von der Druckwelle in die umgekehrte Richtung in den Treppenraum gepresst worden. Durch die fehlenden Türen breitet sich eine große Menge Brandrauch im gesamten Gebäude aus. Auch die Flammen haben bereits auf andere Kellerräume übergegriffen. Besonders gefährlich wird der Einsatz, als Gasflaschen in dem brennenden Keller aufgefunden werden.

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Bei einer der Flaschen löst das Sicherheitsventil aus, die Helfer müssen den Druckbehälter im Keller kontrolliert abbrennen lassen. Das Feuer an sich bringt die Feuerwehr schnell unter Kontrolle. Bei Belüftungsmaßnahmen finden die Einsatzkräfte eine tote Katze. Eine Echse in einem Terrarium können die Feuerwehrleute dagegen in Sicherheit bringen.
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Durch die Explosion kommt es auch zu Schäden im Gebäude, unter anderem lösen sich Rigips-Platten von den Wänden. Verletzt wird niemand. Die Nachlöscharbeiten in dem Gebäude, das sowohl gewerblich als auch zum Wohnen genutzt wird, dauern bis 13.30 Uhr an. Was zu der Explosion in dem Keller geführt hat, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen dazu aufgenommen.
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Neben den 60 Feuerwehrleuten sind auch das Technische Hilfswerk St. Ingbert, ein Baufachberater des THW, der Rettungsdienst mit drei Einsatzfahrzeugen und die Polizei mit drei Kommandos im Einsatz.

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