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Luxemburger Ferienflieger wegen Luftnotfall von Portugal nach Toulouse umgeleitet

Luxemburg: Luftnotfall heute Mittag bei Easyjet-Flug U27656 von Luxemburg ins portugiesische Lissabon. Der Ferienflieger, dessen Abflug für 11.25 Uhr geplant war, hebt mit 15-minütiger Verspätung um 11.40 Uhr in Luxemburg-Findel ab und fliegt zunächst ganz normal nach Westen in Richtung Portugal. Die Maschine überfliegt Frankreich und ist bereits über dem offenen Meer, als etwa eine Stunde nach dem Abheben um 12.49 Uhr ein Luftnotfall gemeldet wird. Der Pilot sendet den internationalen Notfall-Transpondercode 7700. Das bedeutet, dass eine Luftnotlage vorliegt, bei der schwere und unmittelbare Gefahr für das gesamte Flugzeug oder einzelne Personen an Bord droht. Die Ursachen oder Situationen, in denen ein Notfall vorliegt, können beispielsweise ein medizinischer Notfall, Treibstoffmangel, ein technischer Defekt, Orientierungsverlust oder ein Sichtflug in Instrumentenflugbedingungen sein. Die Easyjet-Maschine ist zu diesem Zeitpunkt in 37 000 Fuß Höhe, was etwa 11,2 Kilometern entspricht. Die Fluggeschwindigkeit beträgt beim Senden des Notfallcodes 428 Knoten, was fast 800 Kilometern pro Stunde entspricht – alles ganz normale Werte. Der Airbus A319-111 mit der Kennung G-EZAO dreht eine Schleife, fliegt bei Bordeaux zurück über das französische Festland und landet gegen 13.38 Uhr sicher auf dem Flughafen in Toulouse. Ursprünglich war die Landung in Lissabon für 13.15 Uhr vorgesehen. Das Umleitungs-Ziel des Fluges könnte Rückschlüsse darauf zulassen, dass der Airbus eventuell wegen technischer Probleme in Luftnot geriet. In Toulouse befindet sich das größte Werk von Airbus, im Falle eines technischen Problems könnte es sein, dass die Maschine ohnehin nach Toulouse gebracht werden müsste. Die weiß-orange lackierte Maschine ist etwas über elf Jahre alt und fliegt die Strecke Luxemburg – Lissabon regelmäßig.

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