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Mann droht mit schwerer Straftat im Saarbrücker Arbeitsamt: Großeinsatz und Festnahme

Saarbrücken: Großeinsatz der Polizei am Dienstagmittag in der Saarbrücker Innenstadt. Alles beginnt damit, dass ein Mann ins Arbeitsamtsgebäude in der Hafenstraße geht. Dort droht er einem Berater gegenüber eine schwerwiegende Straftat an. Was genau, will die Polizei nicht sagen. Von einer Morddrohung gegen den Mitarbeiter über eine Geiselnahme, einen angekündigten Amoklauf oder die Drohung, das Gebäude in die Luft zu jagen, wird über alles mögliche auf den Fluren der Behörde gemunkelt.

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Der Mann verlässt das Gebäude, ohne Schaden anzurichten. Doch es steht zu befürchten, dass er zurückkommen könnte – etwa mit Waffen, Sprengstoff, Benzinkanistern oder ähnlichem. Deshalb wird die Polizei eingeschaltet. Die Beamten nehmen die Bedrohungssituation sehr Ernst. Polizisten der umliegenden Dienststellen und der speziell ausgebildeten und ausgerüsteten Operativen Einheit fahren in die Hafenstraße. Schwer bewaffnet und mit Kampfausrüstung geschützt umstellen die Beamten das Arbeitsamt und im weiteren Verlauf die gesamte Straße.
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Auch die Tiefgarage des Gebäudes und der rückwärtige Bereich hin zur Saar wird bewacht. Außerdem wird das Mobile Einsatzkommando eingeschaltet. Die Elitebeamten sind ähnlich ausgebildet und ausgestattet wie das SEK. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn eine Lage nicht an einem festen Ort des Geschehens stattfindet, sondern sich örtlich verlagern könnte, wie beispielsweise eine Geiselnahme mit einem Fahrzeug. Dann kann der Mann an seiner Wohnung in der Innenstadt lokalisiert werden.
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Spezialkräfte warten einen günstigen Moment ab, dann schlagen sie zu. Polizeisprecher Stephan Laßotta: „Der Mann ist im Polizeigewahrsam. Niemand wurde verletzt.“ Was nähere Informationen zu dem Festgenommenen angeht, schweigt die Behörde ungewohnt hartnäckig. So wird nicht einmal mitgeteilt, wie alt der Mann ist.
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Lediglich, dass es sich um einen Erwachsenen handelt. Nach der Festnahme wird ein Spürhund zum Arbeitsamt geschickt – möglicherweise, um Sprengstoff, Munition oder Brandbeschleuniger zu erschnüffeln. Ob der Mann inhaftiert oder freigelassen wird, ist unbekannt.

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