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Mann will vor Polizeikontrolle flüchten: Fahnder finden mehr als zehn Kilo Drogen

Saarbrücken: Den richtigen Riecher beweisen Beamte der Bundespolizeiinspektion Bexbach am heutigen Sonntagnachmittag in Saarbrücken. Gegen 15 Uhr werden die Polizisten im Rahmen einer Streifenfahrt auf einen jungen Mann in der Scheidter Straße im Stadtteil St. Johann aufmerksam, der dort zu Fuß unterwegs ist. Weil ihnen der Mann auffällig vorkommt, beschließen die Beamten, ihn einer Kontrolle zu unterziehen und halten an. Als der Betroffene das bemerkt, versucht er sofort, zu Fuß von der Örtlichkeit zu flüchten. Doch er kommt nicht weit: Nach einer kurzen Verfolgung gelingt es, den Mann zu stellen. Schnell wird klar, warum der Herr das Weite suchen wollte. In einer Sporttasche, die er bei sich hat, befinden sich neben einer Waage auch etwa 600 Gramm Drogen. Viel zu viel, um mit einem blauen Auge davonzukommen – Festnahme!

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Die Beamten der Landespolizei aus der Karcherstraße werden hinzugerufen, der Verdächtige von der Bundespolizei an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt überstellt. Auch das Fachdezernat für Drogendelikte des Landespolizeipräsidiums wird eingeschaltet. Die Drogenfahnder durchsuchen noch am Nachmittag die Wohnung des Tatverdächtigen in Saarbrücken durchsucht.
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Auch dort landen die Beamten wieder einen Volltreffer. Insgesamt lagern in dem Gebäude nämlich mehr als zehn Kilogramm Rauschgift.  Um welche der verbotenen Rauchmittel es sich handelt, will die Polizei derzeit noch nicht bekanntgeben. Auch zur Person des Verdächtigen machen die Beamten momentan noch keine näheren Angaben.
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So bleibt etwa unklar, wie alt und was für ein Landsmann der mutmaßliche Drogenhändler ist. Eines ist aber jetzt schon klar: Der Tatverdächtige soll morgen einem Haftrichter am Amtsgericht Saarbrücken vorgeführt werden. Der entscheidet dann, ob die Beweise gegen den Mann ausreichen, um ihn in Untersuchungshaft zu bringen.

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