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Massencrash nach Migräneanfall

Saarlouis: Migräneanfälle können für die Betroffenen sehr unangenehm und schmerzhaft sein. Im Saarlouiser Stadtteil Roden hat so ein Anfall am Wochenende sogar einen Verkehrsunfall mit zwei Verletzten und vier demolierten Autos verursacht, wie die Polizeiinspektion Saarlouis berichtet. Am Freitagabend gegen 17.35 Uhr ist eine junge Frau aus Dillingen am Steuer ihres Hyundai i10 auf der viel befahrenen Lorisstraße unterwegs. Plötzlich erleidet die 21-Jährige einen schweren Migräneanfall, durch den sie für einen kurzen Moment handlungsunfähig wird und die Kontrolle über ihren Kleinstwagen verliert. Der Wagen kollidiert mit einem Peugeot 106, der vor ihr in Höhe der Autobahnauffahrt an einer roten Ampel wartet. Durch die Wucht dieses Zusammenstoßes schleudern die beiden Fahrzeuge nun auch noch in einen Renault Kangoo und einen Kia Soul, die ebenfalls an der Ampel stehen und warten. Als Polizei und Rettungsdienst an der Unfallstelle eintreffen, klagt die Unfallverursacherin über starke Kopfschmerzen. Die Frau wird mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort weiter untersucht, sie ist nur leicht verletzt. Der Fahrer des Peugeots, ein 58-jähriger Mann aus Dillingen, erleidet durch den Zusammenstoß ebenfalls leichte Verletzungen im Nackenbereich und an den Knien und kommt in ein umliegendes Krankenhaus. Die beiden anderen Fahrer bleiben bei dem Crash unverletzt. Der Hyundai der Unfallverursacherin und der Peugeot des verletzten Mannes sind nicht mehr fahrbereit und müssen von einem Abschleppdienst geborgen werden. Die Höhe des Schadens an allen vier Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 15 000 Euro. Bedingt durch den starken Feierabendverkehr kommt es in der Lorisstraße etwa eine Stunde lang während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten zu Verkehrsbehinderungen.

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