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Messerangriff in Saarbrücken: 73-Jähriger ringt in Klinik mit dem Tod

Saarbrücken: Schreckliche Bluttat am Dienstagabend in der Richardstraße im Stadtteil Altenkessel! Gegen 18.30 Uhr stürmt eine Frau auf die Straße, schreit: „Ruft die Polizei! Der bringt ihn um!“ Nachbarn wählen den Notruf, andere laufen in den Hinterhof eines zweigeschossigen Wohnhauses. Dort liegt mit schwersten Verletzungen ein 73 Jahre alter Mann. Ein 22-Jähriger ist dabei, mit einem Messer auf sein Opfer einzustechen. Die Anwohner können den jungen Mann von der weiteren Tatbegehung abhalten. Der Angreifer reißt sich los und flüchtet zu Fuß in eine benachbarte Straße.

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Fünf Kommandos der umliegenden Polizeidienststellen eilen zum Ort des Geschehens. Sie können den 22-Jährigen in der Nähe des Tatorts festnehmen. Auch ein Großaufgebot des Rettungsdienstes eilt zum Unglücksort. Die Besatzungen eines Rettungswagens, eines Krankenwagens und eines Notarztfahrzeugs der DRK-Rettungswache Völklingen sowie die Teams eines Rettungswagens des Malteser Hilfsdienstes und der Berufsfeuerwehr aus Saarbrücken versorgen Verletzte. Der von den Messerstichen getroffene Senior wird lange Zeit vor Ort im Rettungswagen behandelt, dann in ein Krankenhaus gebracht. Er schwebt aktuell in Lebensgefahr und ringt in der Klinik mit dem Tod.
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Offenbar ist auch der Tatverdächtige während der Tat oder bei seiner Festnahme verletzt worden. Die Polizei sperrt den Tatort hinter dem Wohnhaus mit Flatterband ab. Erste Zeugen werden vernommen. Dann rückt der Kriminaldauerdienst aus Saarbrücken an und übernimmt die Ermittlungen.
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Der Tatverdächtige scheint im Ort kein Unbekannter zu sein und ist Nachbarn zufolge wegen Drogenkonsums auffällig geworden. In welcher Beziehung der Verdächtige und das Opfer stehen, ist noch nicht bekannt. Auch, ob die Tatwaffe gefunden worden ist, teilt die Polizei derzeit noch nicht mit. Die Ermittlungen laufen weiter.

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