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Mit kleinem Kind an Bord: 44-Jähriger auf Amokfahrt durch Saarbrücken

Saarbrücken: Gestern Abend um kurz nach 20 Uhr ist ein 44-jähriger Saarbrücker mit seinem Auto in der Eisenbahnstraße in Fahrtrichtung Innenstadt unterwegs. Ebenfalls im Fahrzeug sitzt der drei Jahre alte Sohn des Mannes. Auf der Luisenbrücke gerät das Auto plötzlich in den Gegenverkehr und streift im Vorbeifahren den Wagen eines 27-jährigen Franzosen, der in Fahrtrichtung stadtauswärts unterwegs ist. Anstatt anzuhalten, setzt der Unfallfahrer seine Fahrt unbeirrt fort. Auch Rotlicht zeigende Ampeln können ihn nicht aufhalten.
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Mehrere Fußgänger, die gerade grün haben und über die Straße gehen, müssen schnell laufen, um nicht von dem Amokfahrer erfasst zu werden. Nur wenige Meter später kollidiert der Mann mit einem Linienbus, der zu diesem Zeitpunkt an einer roten Ampel steht. Als der Busfahrer aussteigt, um den 44-Jährigen anzusprechen, setzt dieser sein Fahrzeug zurück und flüchtet weiter in Fahrtrichtung Kaiserstraße.
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Die Polizei wird informiert und startet umgehend eine Fahndung nach dem Wagen. Der kann kurze Zeit später von Beamten der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt auf einem Behindertenparkplatz in der Beethovenstraße festgestellt werden. Der 44-Jährige auf dem Fahrersitz steht erheblich unter alkoholischer Beeinflussung. Sofort wird eine Blutprobe genommen.
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Nun kommen auf den Saarbrücker mehrere Strafverfahren zu. Er wird in nächster Zeit auf seinen Führerschein verzichten müssen. Der kleine Sohn des Mannes wird im Anschluss in die Obhut seines Großvaters übergeben.

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