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Mit Vogelnest verstopfter Schornstein kostet vier Menschen fast das Leben

Schmelz: Dieses Unglück hätte vier Menschen beinahe ihr Leben gekostet! In Schmelz erleiden gestern Abend die vier Bewohner eines Hauses eine Kohlenmonoxidvergiftung. Das gefährliche Gas entsteht unter anderem bei der unvollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Stoffen bei unzureichender Sauerstoffzufuhr und kann bereits nach wenigen Atemzügen tödlich wirken. Das Tückische:
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Man kann es weder sehen, noch riechen und auch nicht schmecken. Allerdings verfügen Mitarbeiter des Rettungsdienstes im Saarland zunehmend über Alarmgeräte an der Einsatzkleidung, die das Gas feststellen können. In Schmelz wird gestern Abend Großalarm ausgelöst.
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Die Freiwillige Feuerwehr geht unter schwerem Atemschutz ins Gebäude, nimmt Messungen vor und lüftet das Gebäude. Der Leitende Notarzt und mehrere Rettungswagen sind im Einsatz. Die 60-jährige Mutter der Familie muss schwerverletzt in eine Luxemburger Spezialklinik gebracht werden. Drei andere Familienmitglieder, eine weitere Frau und zwei Männer, kommen leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser.
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Die Ursache für den Einsatz, der fast tödlich endete, ist ein Vogelnest: Das ist in den Schornstein des Gebäudes gerutscht und hat ihn verstopft. Als dann die Heizung in dem Wohnhaus eingeschaltet wurde, verteilte sich das Gas.

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