Nach tödlichem Unfall: Klotti-Park will Achterbahn umbauen und wieder öffnen

Klotten/Nohfelden: Nach dem tödlichen Unglück auf einer Achterbahn im Freizeitpark Klotti, bei dem eine Saarländerin ums Leben kam (wir berichteten), hat der Park am heutigen Donnerstag angekündigt, das betreffende Fahrgeschäft umzubauen. Einer Mitteilung des Unternehmens zufolge sind mittlerweile die Untersuchungen des TÜV Rheinland an der Achterbahn „Die heiße Fahrt“ abgeschlossen.

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Dabei ist nach Angaben des Klotti-Parks kein technischer Defekt festgestellt worden. Das rheinland-pfälzische Unternehmen schreibt: „Das Gutachten hat ergeben, dass das in unserer Achterbahn vorhandene Rückhaltesystem, also die Bügel zur Sicherung der Fahrgäste, zum Zeitpunkt des Unfalls den gesetzlichen Anforderungen entsprach.“
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Wie es dazu kommen konnte, dass die 57-jährige Saarländerin während der Fahrt aus einem der Achterbahn-Waggons in die Tiefe fallen konnte, erklärt der Klotti-Park allerdings nicht. Offenbar hat der TÜV aber Verbesserungen an der Achterbahn angedacht. Das Fahrgeschäft soll modifiziert werden: „Um nunmehr eine Wiederinbetriebnahme gemäß dem Stand der Technik zu gewährleisten, haben wir eine Nachrüstung in Anlehnung an die vorgeschlagenen Maßnahmen des TÜVs Rheinland veranlasst.“
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Bis auf Weiteres soll „Die heiße Fahrt“ aber noch geschlossen bleiben. Der Park schreibt: „Wir arbeiten für Euch darauf hin, dass wir unsere Achterbahn in der kommenden Saison 2023 wieder in Betrieb nehmen können.“ Am 6. August war eine aus Nohfelden stammende Frau aus dem Fahrgeschäft in die Tiefe gestürzt und noch im Park an ihren schweren Verletzungen verstorben. Kurzzeitig war der Park daraufhin komplett geschlossen worden.
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Nach der Wiedereröffnung hatten die Behörden den Weiterbetrieb der betreffenden Achterbahn verboten. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen und will klären, ob ein strafbares Verhalten zu dem Unglück geführt hat.

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