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Nach Unfall in Wald geschleudert: Feuerwehr muss verunglückten Biker retten

Beckingen: Schwerer Verkehrsunfall am Sonntag in Beckingen. Ein Motorradfahrer ist am späten Nachmittag gegen 17.15 Uhr im Ortsteil Oppen unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache und ohne fremdes Zutun kommt der Biker auf der L 156 in einer langgezogenen Rechtskurve im sogenannten Großen Lückner von der Fahrbahn ab. Der Mann prallt mit seiner Maschine in eine Böschung und wird daraufhin mehrere Meter in den dahinterliegenden Wald geschleudert. Polizei und Rettungsdienst werden zum Unglücksort gerufen. Aus der Luft kommt Rettungshubschrauber Christoph 16 vom Saarbrücker Winterberg. Der Notarzt entscheidet, dass der verunglückte Biker aufgrund seiner Verletzungen möglichst schonend aus dem Dickicht gerettet werden muss. Deshalb wird eine Schleifkorbtrage und technisches Gerät zum Beseitigen des Waldbewuchses bei der Integrierten Leitstelle angefordert.

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Die Freiwillige Feuerwehr wird um 17.31 Uhr alarmiert. Der Löschbezirk Düppenweiler rückt mit der angeforderten Schleifkorbtrage aus. Ein Löschgruppenfahrzeug des Löschbezirks Oppen ist gerade im Rahmen einer Jugendfeuerwehr-Veranstaltung in Beckingen unterwegs und rückt ebenfalls zum Unglücksort aus. Noch auf der Anfahrt werden zudem Kräfte des Löschbezirks Reimsbach nachalarmiert.
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Nach Eintreffen der ersten Einheit unterstützt die Feuerwehr umgehend den Rettungsdienst bei der Behandlung und Versorgung des Patienten. Außerdem schneiden die Helfer eine Schneise in das Waldstück. Nach der Erstversorgung des Bikers wird er schonend mit der Schleifkorbtrage in den Rettungswagen zur Weiterbehandlung verbracht.
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Danach wird der Schwerverletzte mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Saarbrücken auf den Winterberg geflogen. Das Düppenweiler Tanklöschfahrzeug und die Besatzung des Gerätewagens aus Oppen sichern den Brandschutz bis zum Abheben des Rettungshubschraubers.

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