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Obduktion bestätigt: Tote aus Neunkircher Brandhaus ist die Familienmutter (33)

Neunkirchen: Bei der Toten, deren Körper die Feuerwehr nach dem Brand in der Wellesweilerstraße in der Nacht zum Dienstag geborgen hat, handelt es sich um die 33 Jahre alte vermisste Frau, die in der Dachgeschosswohnung zusammen mit ihrem Mann und einem vier Jahre alten Kind lebte. Das hat eine Obduktion der Leiche am rechtsmedizinischen Institut an der Uniklinik Homburg heute nach Polizeiangaben eindeutig ergeben. Die Frau starb demnach an den Folgen einer schweren Rauchvergiftung. Bei Bränden entstehen mehrere teils hochgiftige Gase. Sie verdrängen nicht nur den Sauerstoff in der Luft, sondern können beim Einatmen in bestimmten Mengen auch zum Tod führen. 

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Ob die Frau noch etwas mitbekam oder nicht mehr bei Bewusstsein war, als sie starb, kann nicht gesagt werden. Inzwischen geht die Suche nach den beiden übrigen Familienmitgliedern weiter. Laut Polizei ist die Situation die beiden betreffend immer noch unverändert. Die Tatsache, dass die aufgefundene Leiche die Familienmutter ist, lässt die Hoffnung jedoch schwinden, dass die beiden übrigen Familienmitglieder unbeschadet davon gekommen sein könnten. 
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Mit Hilfe eines großen Baggers einer Abrissfirma wurden in der Nacht Teile des Dachgeschosses eingerissen. Danach konnten Feuerwehrleute über einen Hubsteiger in einen Teil des Dachgeschosses fahren. Zwei Helfer stiegen aus dem Korb in die Wohnung, gesichert an Leinen vom Drehleiterwagen der Feuerwehr aus. 
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Die von Schutt bedeckte Tote wurde freigelegt, mit einem Bergetuch in den Hubsteiger und dann zu Boden gebracht. Auch am Dienstag gingen die Aufräumarbeiten an dem dreigeschossigen Wohnhaus vorsichtig weiter. Oberste Priorität hat nach wie vor, die beiden verbliebenen Vermissten zu finden oder auszuschließen, dass sie im Gebäude waren. Die Wellesweilerstraße und die Auguststraße bleiben im betroffenen Bereich weiterhin für den Verkehr gesperrt.

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