Pferde und Kühe verenden bei Feuer auf Bauernhof

Mettlach: Am heutigen Dienstagabend kämpfen Feuerwehren aus dem Landkreis Merzig-Wadern gegen einen Großbrand auf einem Bauernhof in Mettlach. Es ist 19 Uhr, als das Feuer im 900-Seelen-Ort Tünsdorf entdeckt wird. Schnell liegt eine riesige Rauchsäule über dem Ort. Schon wenige Minuten später sind die ersten freiwilligen Helfer vor Ort, minütlich werden es mehr. Momentan kämpfen mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus  Mettlach, Merzig, Orscholz, Tünsdorf, Nohn, Bethingen, Eft-Hellendorf und Büschdorf gegen die Flammen.

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Unter anderem von zwei Drehleiterwagen der Feuerwehren Mettlach und Merzig aus wird das Feuer niedergeschlagen. Nach Angaben der Polizei brennt es nicht im bewohnten Bereich des Hofes, sondern in einem Stallungsgebäude. Von dort konnten nach derzeitigem Kenntnisstand wohl nicht alle Tiere gerettet werden. Mehrere Kühe und Pferde sind wahrscheinlich verendet, die Rede ist von fünf Tieren. Verletzte Menschen sind derzeit nicht zu beklagen.
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Dennoch werden die Löscharbeiten vom Rettungsdienst abgesichert. Zunächst rücken ein Notarzt und vier Rettungswagen an, sie werden abgelöst von der Schnelleinsatzgruppe des Malteser-Hilfsdienstes aus Merzig. Die Polizei ist ebenfalls vor Ort, hat erste Ermittlungen aufgenommen und Befragungen durchgeführt.
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Die Fahnder des Kriminaldauerdienstes in Saarbrücken sind informiert, da ein hoher Schaden zu erwarten ist. Zur Schadenshöhe und der Brandursache gibt es  zum jetzigen Zeitpunkt aber noch keine Informationen. Die Feuerwehr wird bei den Löscharbeiten unterstützt von Mitarbeitern der Wasserversorgungswerke, um sicherzustellen, dass genug Druck auf den Löschwasserleitungen liegt.
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Mehrere Straßen im Ort sind gesperrt, zu Behinderungen kommt es aber kaum, weil es keinen Durchgangsverkehr gibt. Anwohner sollten aufgrund der Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen halten, die Löscharbeiten werden noch Stunden andauern.

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