Pilotenfehler: Polizei und Feuerwehr geben Details zum Flugzeugabsturz in Düren bekannt

Wallerfangen: Die Polizeiinspektion Saarlouis und die Freiwillige Feuerwehr Wallerfangen haben weitere Informationen zum gestrigen Flugzeugabsturz am Flugplatz Düren (wir berichteten) bekanntgegeben. Demnach handelt es sich beim Unglückspiloten um einen 58 Jahre alten italienischer Staatsbürger, der im benachbarten Rheinland-Pfalz lebt.

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Den Ermittlungen der Polizei zufolge hat er sich mit seinem einmotorigen Ultraleichtflugzeug auf dem Landeanflug auf den Dürener Flugplatz befunden. Es handelt sich laut Polizei nicht um einen Fluganfänger, sondern um einen erfahrenen Piloten. Er ist bei dem Absturz schwer verletzt worden.
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Wie die Feuerwehr Wallerfangen Löschbezirk Mitte berichtet, treffen die freiwilligen Helfer und ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 16 gleichzeitig an der Unfallstelle ein. Da wird der Pilot bereits von laut Feuerwehr sehr aufmerksamen Ersthelfern bestens versorgt. Im Heli kommt der Mann ins Klinikum Saarbrücken auf dem Winterberg. Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Neben der Unterstützung des Rettungsdienstes muss die Feuerwehr auch eine geringe Menge auslaufendes Flugbenzin auffangen.
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Zudem wird der Brandschutz sichergestellt, um im Falle eines Feuers sofort den Löschangriff starten zu können. Das massiv beschädigte Ultraleichtflugzeug wird von der Polizei sichergestellt, wieder auf die Räder gestellt und zurück auf die nahe gelegene Landebahn geschoben. Die Maschine ist noch immer Gegenstand der polizeilichen Spurensuche.
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Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei von einem Pilotenfehler aus: Es ist zu einer Fehlbedienung des Fliegers gekommen. Zu einer Gefährdung Dritter ist es laut Polizei nicht gekommen. Nach etwa drei Stunden wird der Flugbetrieb wieder aufgenommen. Die Feuerwehr betont die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Flughafenpersonal, Rettungsdienst, Kriminalpolizei, Polizei und der Feuerwehr bei diesem nicht alltäglichen Einsatz.

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