Nach Familienstreit: Polizei führt spuckenden Hausbewohner mit Schutzhaube ab

Wallerfangen: Großeinsatz für die Polizei am heutigen Mittwochnachmittag in Wallerfangen. In der Adlerstraße kommt es gegen 13 Uhr zu einem lautstarken Familienstreit in einem kleinen Wohnhaus. Nachbarn befürchten Schlimmeres und rufen die Polizei. Für die ist die Einsatzörtlichkeit nicht unbekannt: In der Vergangenheit hat einer der Bewohner schon öfter für Einsätze gesorgt. Dabei mussten auch schon mehrfach Feuerwehr und das Spezialeinsatzkommando anrücken. So weit kommt es heute nicht. Aber immerhin fahren acht Streifenwagen mit mehr als einem Dutzend Beamten zum Ort des Geschehens.

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Die Polizisten können den jungen Mann, der sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befindet, im Haus festnehmen. Mit Handschellen gefesselt und begleitet von zahlreichen Beamten wird er aus dem Haus gebracht. Mit dieser Maßnahme ist der Wallerfanger jedoch nicht einverstanden. Er schreit wie von Sinnen herum, beleidigt die eingesetzten Polizisten mehrfach aufs übelste und spuckt ihnen dann vor die Füße. Daraufhin wird der Mann wieder ins Haus gebracht und ein Rettungswagen wird gerufen.
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Im Haus bewachen mehrere Polizisten den Mann weiter, bis die Sanitäter eintreffen. In der Zwischenzeit bekommt der Mann eine Spuckschutzhaube angelegt, die extra für solche Vorfälle im vergangenen Jahr angeschafft worden sind. Außerdem schützen sich mehrere Polizeibeamte mit Mundschutz. Nach wie vor mit Handschellen auf dem Rücken gefesselt wird der Wallerfanger anschließend liegend im Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
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Sicherheitshalber wird der Transport von einem Streifenwagen und Polizisten im Rettungswagen begleitet. Nun kommt der Mann in eine entsprechende Einrichtung, wo ihm professionelle Hilfe angeboten wird. Während des Einsatzes ist die Adlerstraße gesperrt, es kommt zu leichten Verkehrsbehinderungen im Ortskern.

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