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Polizei und Feuerwehr retten abgestürzten Hund von Supermarktdach

Saarbrücken: Rettungsaktion für einen abgestürzten Mischlingshund in Burbach! Gestern Abend stürzt ein junger Hund vom Dachgeschossfenster eines Wohnkomplexes in der Jakobstraße etwa sechs Meter in die Tiefe und landet auf dem Flachdach des ehemaligen Nettomarkts. Kurz vor 18 Uhr hört eine Anwohnerin einen Knall und schaut aus dem Fenster: „Der Hund ist offenbar auf die Platten auf dem Flachdach gefallen, es hat laut gekracht. Ich hab das Telefon genommen und den Notruf gewählt.“ Feuerwehrmänner der Wache zwei der Berufsfeuerwehr und Beamte der Polizeiinspektion Burbach rücken aus zur Jakobstraße.
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Der weiße Mischling sitzt auf dem Dach in mehreren Metern Höhe fest, kann nicht herunter. Er hat sich beim Sturz eine Pfote verletzt, muss zum Tierarzt. Also fahren Feuerwehrmänner der Tierrettung mit Hilfe des Drehleiterwagens auf das Dach, danach wird ein Gitterkäfig auf das Dach gehievt. Ein Feuerwehrmann, der erfahren in Tiereinsätzen ist, versucht behutsam, das Tier zu sichern. Dabei wird er jedoch gebissen und zieht sich eine leichte Handverletzung zu. Vorsorglich wird er mit einem Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes ins Klinikum Saarbrücken auf den Winterberg gebracht.
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Dort wird seine Tetanus-Impfung aufgefrischt und vorsorglich mit einer Tollwut-Behandlung begonnen. Bis ein Kommando der Diensthundestaffel vor Ort eintrifft, sichern zwei Polizistinnen und ein Feuerwehrmann mit einer Fangstange den Hund ab, stellen ihm Wasser zum Trinken hin. Der Diensthundeführer und ein Feuerwehrmann ziehen sich schwere Schutzkleidung über, fahren mit dem Leiterwagen auf das Dach. Ein erster Versuch, das Tier durch Futter und gutes Zureden in die Box zu bekommen, scheitert.
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Der Hund schnuppert zwar am Polizisten, läuft aber dann wieder weg. Letztlich umstellen zwei Feuerwehrmänner und der Polizist das Tier an einer Hauswand, sichern den Hund mit einem Netz. Dann zieht ihm der Diensthundeführer eine Leine über, mit der das Tier in die Gitterbox gezogen und darin zu Boden gelassen wird. Im Tierrettungs-Wagen geht es zur Behandlung der Pfote in eine Klinik.

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