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Polizei warnt aktuell vor Mann, der vor seinem Tod Sprengfallen bei Kaiserslautern platzierte

Mehlingen: Die Polizei im benachbarten Rheinland-Pfalz warnt aktuell Menschen, die Kontakt zu einem Mann aus Mehlingen rund 30 Kilometer vom Saarland entfernt hatten. Es geht um den 59 Jahre alten Bernhard Graumann, Betreiber einer Landschaftsgärtnerei. Er soll einen Arzt, mit dem er Streit hatte, mit einer Sprengfalle getötet und mit einer weiteren Sprengfalle zwei Menschen schwer verletzt haben. Am Freitagvormittag wird der 64-jährige Arzt in Enkenbach-Alsenborn tot vor seiner Praxis gefunden. Er ist bei einer absichtlich herbeigeführten Explosion ums Leben gekommen. An der Eingangstür der Arztpraxis hat der Täter eine getarnte Sprengvorrichtung angebracht. Als der Arzt den Gegenstand vom Boden aufheben will, kommt es zur Explosion.

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Im benachbarten Otterberg kommt es am Sonntagmorgen zu einer weiteren Explosion, bei der zwei Menschen verletzt werden. Ein mit Sprengstoff manipuliertes Holzscheit, das eine Bewohnerin in ihren Kaminofen gelegt hat, explodiert im Feuer. Der Täter hat an dem Holzstück einen Sprengsatz deponiert, als es noch im Außenbereich des Wohnanwesens der Opfer gelegen hat.
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Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergeben, dass es eine Verbindung in den beiden Fällen gibt: Bernhard Graumann hat zu den Sprengstoffopfern persönliche und geschäftliche Beziehungen. Und er steht zu ihnen in keinem guten Verhältnis. In beiden Fällen ist es in der Vergangenheit bereits zu Konflikten gekommen. Als die Polizisten den Verdächtigen aufsuchen, liegt er tot in seinem Wohnhaus in Mehlingen.
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Er ist in der Nacht zum Freitag verstorben, die Todesumstände werden derzeit von der Polizei überprüft. Jetzt warnt die Polizei die Bevölkerung, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Mann vor seinem Tod Vorbereitungen getroffen hat, die andere Menschen an Leib und Leben gefährden könnten. Insbesondere Personen, die mit Graumann in problematischer privater oder geschäftlicher Beziehung standen, werden dringend gebeten, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Hinweise: Sonderkommission der Polizei, Telefon 06 31 / 369 2660

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