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Polizei zerrt Franzosen nach Verfolgungsjagd aus dem Seitenfenster

Völklingen: In der Nacht von Freitag auf Samstag wird der Polizeiinspektion Völklingen telefonisch von einem Verkehrsteilnehmer ein Auto gemeldet, das auf der A 620 aus Richtung Saarlouis kommend in Fahrtrichtung Saarbrücken in Schlangenlinien unterwegs ist. Der Mitteiler hält Sichtkontakt zu dem Toyota Auris und meldet den aktuellen Standort des Wagens an die Polizei weiter. An der Anschlussstelle Völklingen-Stadtmitte verlässt der Fahrer die Autobahn. Dabei kollidiert das Fahrzeug mit der Beschilderung der dortigen Baustelle. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzt der Fahrer seine Reise mit dem nun beschädigten Wagen fort. Direkt nach dem Unfall gelingt es dem ersten Streifenwagen der Polizei, das gesuchte Auto einzuholen.
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Der Wagen fährt über die Saarbrücke in Richtung Völklinger Innenstadt. Die Beamten im Polizeiwagen geben dem Fahrer eindeutige Zeichen, sofort anzuhalten. Doch der Mann am Steuer denkt gar nicht daran, missachtet die Anweisungen der Polizei und fährt unbeirrt weiter. Die Beamten hängen sich an den Wagen und es beginnt eine Verfolgungsjagd.
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Der flüchtende Fahrzeugführer steuert seinen Toyota zunächst über die Karolingerstraße, am dortigen Kreisverkehr vorbei und biegt danach nach rechts in die Straße Im Betzen ab. Dort bleibt der Wagen zwischen den geparkten Ausstellungsfahrzeugen eines Autohändlers stecken und fährt sich fest. Der Mann muss von den Polizeibeamten durch die geöffnete Seitenscheibe seines Wagens aus dem Fahrzeug gezerrt werden.
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Es stellt sich heraus, dass der 51-jährige Fahrzeugführer aus Frankreich unter Einfluss von Medikamenten und Betäubungsmitteln steht und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis für die Bundesrepublik Deutschland ist. Zudem führt er Betäubungsmittel mit sich. Ihm werden eine Blutprobe entnommen und entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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