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Rettungswagen-Besatzung holt zehn Bewohner im letzten Moment aus brennendem Haus

Neunkirchen: Gestern Abend wird die Freiwillige Feuerwehr um 19 Uhr zu einem Wohnhausbrand in die Adlerstraße in der Innenstadt alarmiert. Im Keller eines dreigeschossigen Altbaus steht ein Holzverschlag mit darin eingelagertem Gerümpel in Flammen. Die Löschbezirke Innenstadt und Wiebelskirchen rücken nach wenigen Augenblicken aus, später wird auch der Löschbezirk Wellesweiler zur Unterstützung gerufen. Noch vor den Löschmannschaften ist ein Rettungswagen der Feuerwehr vor Ort, dessen Besatzung alle zehn Hausbewohner unverletzt ins Freie bringen kann. Gerade noch rechtzeitig, denn der giftige Brandrauch beginnt sich bereits im Treppenhaus und den Wohnungen auszubreiten.
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Dichter schwarzer Rauch dringt aus den geschlossenen Kellerfenstern, als die Einsatzkräfte in der engen Straße nahe des Hüttenbergs eintreffen. Gleichzeitig nehmen mehrere Atemschutztrupps der Feuerwehr die Arbeit auf. Ein Trupp kontrolliert unter anderem mit Hilfe Drehleiter die Wohnungen in dem Backsteinhaus, um auszuschließen, dass kein Bewohner im Gebäude zurückgeblieben ist.
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Währenddessen dringen zwei weitere Trupps unter Atemschutz und mit Wärmebildkamera auf der Suche nach dem Brandherd in den Keller ein. „Kellerbrände gehören für Feuerwehrleute zu den tückischsten und gefährlichsten Brandszenarien“, erklärt Feuerwehrsprecher Christopher Benkert. „In den häufig verwinkelten Kellern stauen sich Hitze und Brandrauch oftmals enorm. Abziehen können sie nur durch die kleinen Kellerfenster oder über die Kellertreppe ins Treppenhaus und damit den Rest des Hauses.
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Die Sicht für die Angriffstrupps ist noch viel niedriger als bei einem normalen Brand und selbst dort beträgt sie meist noch keinen halben Meter.“ Nach aufwändiger Suche kann das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Danach wird das Gebäude entraucht. Mehr als zwei Stunden sind die 35 Feuerwehrleute im Einsatz. Brandursache noch unklar.

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