Riesenrad am Saarbrücker Christkindl-Markt darf vorerst nicht aufgebaut werden

Saarbrücken: Für den beliebten Saarbrücker Christkindl-Markt, der auch in diesem Jahr auf dem St. Johanner Markt und in der Bahnhofstraße stattfindet, haben sich die Organisatoren etwas ganz Besonderes ausgedacht. Das mobile Riesenrad Jupiter, mit 43 Metern eines der höchsten in Deutschland, soll den Besuchern einen ganz besonderen Blick über die Landeshauptstadt bieten.

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Ab dem heutigen Samstag sollten sich die 36 Speichen des Riesenrads eigentlich schon drehen. Doch daraus wird nichts: Die Stadt hat den Aufbau der tonnenschweren Anlage untersagt. Statiker der Stadt wollen festgestellt haben, dass der Untergrund auf dem Tbilisser Platz vor dem Staatstheater für das Riesenrad nicht geeignet sei.
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Damit sich die Gondeln doch noch drehen können, sonnen jetzt Stahlplatten untergelegt werden, bevor Jupiter aufgebaut wird. Die sind aber noch gar nicht im Saarland, kommen wahrscheinlich erst Mitte nächster Woche in Saarbrücken an. Wenn alles nach Plan läuft, kann das Riesenrad dann mit einer Woche Verspätung am nächsten Samstag den Betrieb aufnehmen.
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Den Betreiber der Anlage, Rudolf Barth vom Schaustellerbetrieb Barth & Kipp aus Bonn, zitiert die „SZ“ mit den Worten: „Wir wollten schon ganz abbrechen, doch ich habe meine Nerven behalten.“ Sollte Jupiter noch aufgebaut werden, wird es jeden Tag zwischen 17 und 18 Uhr nach dem fliegenden Weihnachtsmann kostenlose Fahrten für Kinder unter 1,40 Meter Größe geben. Außerdem sollen die Fahrten an den Dezember-Dienstagen vor Weihnachten für Kinder und Erwachsene nur die Hälfte kosten.
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Auch an der langen Einkaufsnacht am 17. Dezember soll man nur den halben Preis bezahlen müssen. Bis ins neue Jahr soll die Attraktion, die dann 30-jährigen Geburtstag feiert, auf dem Tbilisser Platz stehen. Am 8. Januar sollen die letzten Fahrten stattfinden. Ob die Stadt für den einwöchigen Ausfall der Anlage Schadenersatz leisten muss, wird jetzt geprüft.

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