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Saar-Zoll sorgt für bessere Arbeitsbedingungen bei Beschäftigten im Reinigungsgewerbe

Saarbrücken: Letzten Montag und Dienstag kontrolliert das Hauptzollamt Saarbrücken im Saarland und im südlichen Rheinland-Pfalz insgesamt knapp 245 Beschäftigte im Gebäudereinigungsgewerbe. Ziel der Überprüfungen: Die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten gelegt wird. Im Rahmen der Kontrollen stoßen die Ermittler auf 14 Verdachtsfälle, in denen die Sozialversicherungsbeiträge vorenthalten wurden, 12 Fälle, in denen wohl der Mindestlohn nicht gezahlt wurde und 16 Verdachtsfälle des Leistungsbetrugs. In all diesen Fällen ermittelt der Zoll nun weiter. Die kontrollierten Arbeiter werden nach ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt, unter anderem zu ihren Arbeitgebern, der Dauer des Arbeitsverhältnisses, dem Lohn und der Arbeitszeit. Die Auswertung der Überprüfungen dauert noch an, anhand der Ergebnisse entscheidet der Zoll, ob eine Geschäftsunterlagenprüfung der jeweiligen Unternehmen durchgeführt wird. Die Kontrollen des Hauptzollamts Saarbrücken waren Teil bundesweit durchgeführter Prüfungen im Gebäudereinigungsgewerbe.

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