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Sanitäterin kommt zufällig an Unglücksstelle vorbei und rettet Unfallopfer

Freisen: Schwerer Verkehrsunfall auf der L 133 zwischen Reitscheid und Furschweiler. Dort ist am Freitagmorgen gegen 7.15 Uhr ein Kleintransporter, gelenkt von einem 33-jährigen Mann aus dem Landkreis Würzburg, aus Richtung Furschweiler kommend unterwegs. Zur gleichen Zeit fährt eine 18-jährige Fahranfängerin aus Namborn mit ihrem VW Polo in die entgegengesetzte Richtung. In Höhe des Leitzweiler Hofs kommt es aus bisher unbekannten Gründen zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Dabei wird der Kleintransporter umgeworfen und kommt auf der Seite im Straßengraben zum Liegen.

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Der Polo kommt erst rund 100 Meter weiter zum Stillstand. Nach Informationen der Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg ist eine Person im Fahrzeug eingeklemmt. Doch die ersteintreffenden Helfer der Feuerwehr können Entwarnung gegeben werden. Der Fahrer des Kleintransporters ist bereits von Ersthelfern aus seinem Fahrzeug befreit worden. Eine zufällig an der Einsatzstelle vorbeifahrende Rettungssanitäterin und die Besatzung eines Rettungswagens führen die Erstversorgung durch.
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Auch die Polo-Fahrerin wird von Ersthelfern betreut. Die Feuerwehr unterstützt die Helfer dabei, sichert die Einsatzstelle ab, stellt den Brandschutz sicher und kontrolliert die Einsatzstelle auf eventuell auslaufende Betriebsstoffe. Der Fahrer des Kleintransporters wird mit dem Rettungshubschrauber auf den Winterberg nach Saarbrücken geflogen, die Polo-Fahrerin kommt in das Marienkrankenhaus St. Wendel.
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Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Außerdem wird ein Gutachter mit der Unfallursachenermittlung beauftragt. Der Streckenabschnitt ist wegen der Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt, der Verkehr wird umgeleitet. Im Einsatz sind die Löschbezirke Grügelborn und Freisen, der Notarzt und ein Rettungswagen aus St. Wendel, ein weiterer Rettungswagen aus Freisen und Rettungshubschrauber Christoph 16.