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SEK holt Mann nach Messerdrohung aus Wohnhaus

Saarbrücken: SEK-Einsatz heute im Stadtteil Malstatt. Ein Mann meldet sich am Vormittag telefonisch bei der Polizei in der Karcherstraße und teilt mit, dass es einen Streit mit einem Bekannten gegeben hat. Im Zuge dessen soll der 34 Jahre alte Mann nach SR-Angaben mit einem Messerangriff auf sein Opfer gedroht haben. Die Polizei nimmt den Vorfall sehr Ernst und geht mit entsprechender Vorsicht an die Sache heran.
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Das Mehrparteienhaus in der Breite Straße wird unauffällig von Zivilkommandos umstellt und beobachtet. Für den Fall, dass der Mann bewaffnet das Haus verlassen könnte, stehen versteckt Einsatzkräfte mit Schutzwesten und Maschinenpistolen in der Paul-Schmook-Straße, der Häfnergasse und der Pferchgasse bereit. Außerdem sind zwei Diensthundeführer mit ihren Tieren in Bereitschaft rund um das Gebäude.
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Speziell geschulte Kräfte der Verhandlungsgruppe platzieren sich in der Nähe und bereiten eine telefonische Kontaktaufnahme mit dem Mann vor. Auch ein Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug und der Leitende Notarzt sind für den Fall der Fälle vor Ort. Um 11.48 Uhr fährt das SEK mit zwei Einsatzbussen zum Wohnhaus. Die schwer bewaffneten Elitebeamten klingeln bei Nachbarn und gelangen so ins Gebäude. Nachdem sich die Beamten mit den Gegebenheiten im Inneren des Gebäudes vertraut gemacht haben, wird das weitere Vorgehen beraten. Um 13 Uhr dann schließlich der Zugriff.
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Der Mann wird von den SEK-Beamten festgenommen und nach wenigen Minuten ins Freie gebracht. Nach Polizeiangaben befindet er sich in einem psychischen Ausnahmezustand. Er wird noch vor Ort vom Rettungsdienst untersucht, um zu entscheiden, ob er mit zur Polizeiwache muss oder in eine psychiatrische Einrichtung gebracht wird. Zu Schaden kommt bei der Aktion glücklicherweise niemand, allerdings sorgt der Einsatz in der viel befahrenen Straße für jede Menge Aufsehen.

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