Selbst auf drei Rädern fuhr er weiter: Saarbrücker zieht Schneise der Verwüstung

Saarbrücken: In der vergangenen Nacht zieht ein betrunkener Autofahrer eine Schneise der Verwüstung durch Saarbrücken. Der 45 Jahre alte Mann aus der Landeshauptstadt ist gegen 1.45 Uhr mit seinem Wagen auf der Stadtautobahn unterwegs. An der Anschlussstelle Gersweiler verlässt er mit seinem schwarzen Coupe die A 620 und kollidiert mit einem Ampelmast. Statt anzuhalten, fährt er weiter in Richtung Burbach.

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Durch die Burbacher Straße, die Koblenzer Straße und die Serriger Straße geht es zur Bergstraße auf die B 51 in Richtung Völklingen weiter. Während der Fahrt kollidiert er mit drei geparkten Fahrzeugen, fährt mehrfach über den Bordstein und reißt sich dabei unter anderem die Ölwanne auf und den rechten Vorderreifen ab.
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Auf nur drei Rädern fährt der Wagen noch mehrere hundert Meter weit, bevor er dann an der Einmündung Füllengartenweg liegenbleibt. Auf einer Strecke von rund drei Kilometer verliert der Wagen verschiedenste Fahrzeugteile. Der erheblich alkoholisierte Fahrer steigt nach der Fahrt unverletzt aus und will ein Taxi für den Rest der Heimfahrt anhalten.
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Der Taxifahrer alarmiert jedoch die Polizei, die schon nach wenigen Augenblicken vor Ort eintrifft. Die Beamten nehmen den besoffenen Mann fest. Ihm wird eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wird einbehalten. Er muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten.
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An den geparkten Autos entstehen Schäden in Form von Eindellungen, abgerissenen Außenspiegeln und Streifschäden. Am Wagen des Unfallfahrers entsteht Totalschaden. Den Sachschaden insgesamt schätzt die Polizei auf mehrere 10.000 Euro. Möglicherweise gibt es weitere Geschädigte und Zeugen, die der Polizei noch nicht bekannt sind. Sie werden gebeten, sich zu melden.
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Hinweise: Polizeiinspektion in Saarbrücken-Burbach, Heinrich-Barth-Straße 2, Telefon 06 81 / 9 71 50

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