So ist das Saarland im neuen „Eberhofer“-Kinokrimi gelandet

Niederkaltenkirchen: Eigentlich sollte „Kaiserschmarrndrama“ schon im letzten Sommer in die Kinos kommen. Aufgrund von Corona läuft die mittlerweile siebte Verfilmung der äußerst beliebten Provinzkrimis aus der Feder von Autorin Rita Falk um Dorfpolizist Franz Eberhofer (gespielt von Sebastian Bezzel) aber erst seit diesem Monat auf den Leinwänden. In den Heimatkrimis muss der Eberhofer zwar jedes Mal grausige Mordfälle lösen, dazwischen kann allerdings viel gelacht werden.

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Das liegt nicht nur an der tollpatschig-batzigen Art von „Chefermittler“ Eberhofer, sondern auch an seinen skurrilen Nebenfiguren. Einer davon, der immer wieder mit dabei ist, ist der örtliche „Heizungspfuscher“ Ignaz Flötzinger (gespielt von Daniel Christensen). Der gerät in „Kaiserschmarrndrama“ in eine gefährliche Liaison, mehr sei nicht verraten.
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Gegen Ende des Films trägt der Flötzinger dann unter einem Anzugjackett passenderweise ein Shirt mit einem deutlich sichtbaren Aufdruck des Kondomherstellers „London“. Nicht so deutlich zu sehen, weil vom Jackett elegant überdeckt ist das Logo des FC Homburg. An der grün-weißen Aufmachung des Trikots, den Farben des Vereins, kann man dennoch deutlich erkennen, dass es das Trikot des saarländischen Vereins in den Eberhofer-Krimi geschafft hat.
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Wie das jahrzehntealte Leibchen die Aufmerksamkeit der Filmcrew erregt hat, ist unbekannt. Umso bekannter ist, dass die Trikots der Homburger in den 80er Jahren in ganz Fußballdeutschland für Aufregung sorgten: Für die Saison 1987/88 konnte FCH-Präsident Manfred Ommer den britischen Kondomhersteller als Hauptsponsor gewinnen.
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Der Deutsche Fußballbund zeigte sich empört über die Kondomwerbung auf den Homburger Trikots und drohte dem damaligen Bundesligaverein mit Punktabzug. Es kam zu einem Rechtsstreit: Das Landgericht Frankfurt urteilte schließlich, dass die Kondomwerbung auf den Trikots weder gegen Sitte noch Moral verstieß.

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