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Taxifahrer fürchten um ihre Existenz: Autokorso durch Saarbrücken

Saarbrücken: Bundesweit haben die Taxifahrer heute gestreikt – auch in Saarbrücken. Die Fahrer und Betriebe wollen mit ihrer Aktion gegen die Pläne von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer demonstrieren, der den Taximarkt für Dienste wie Uber öffnen will. Zum einen will der CSU-Minister die sogenannte Rückkehrpflicht für Mietwagen abschaffen. Bislang müssen die Fahrzeuge privater Anbieter, die Personen befördern, aber keine Taxis sind, nach einer Fahrt wieder zu ihrem Hauptstandort zurückfahren. Zum anderen plant Scheuer, das sogenannte Pooling-Verbot abzuschaffen.

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Bislang dürfen mehrere einander fremde Fahrgäste mit ähnlichem Ziel von Privatanbietern nicht in einem Fahrzeug befördert werden. Die Taxibetriebe sehen dadurch ihre Existenz gefährdet. Um auf ihre Situation aufmerksam zu machen, gibt es heute einen zum Großteil elfenbeinfarbenen Autokorso in der Landeshauptstadt.
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Von der Saarlandhalle bis zu einer Kundgebung auf dem Ludwigsplatz ziehen dutzende Taxis durch die Saarbrücker Innenstadt. Insgesamt beteiligen sich rund 140 Fahrzeuge an der Aktion, das entspricht ungefähr der Hälfte aller saarländischen Taxifahrer.
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Bei der Abschlusskundgebung vor der Staatskanzlei hat der saarländische Wirtschaftsstaatssekretär Hilfe angekündigt.

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