Tiere verenden qualvoll: Hühnerstall in St. Wendel brennt völlig nieder

St. Wendel: Großeinsatz am heutigen Sonntagmorgen in St. Wendel. In den frühen Morgenstunden gegen 5.10 Uhr gehen bei der Integrierten Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg gleich mehrere Notrufe über einen Scheunenbrand im Stadtteil Winterbach ein. Schnell sind die ersten Einsatzkräfte an der gemeldeten Örtlichkeit in der Wellwiesstraße vor Ort, wo sich die Lage bestätigt. Im Garten eines Wohnhauses steht ein Hühnerstall mit einer Fläche von etwa 30 Quadratmetern in hellen Flammen.

Weiter nach der Werbung
Das Feuer hat sich bereits weit ausgebreitet, weshalb ein Großteil der Hühner nicht mehr gerettet werden kann. Die Tiere verenden qualvoll in den Flammen. Die Freiwillige Feuerwehr beginnt sofort mit dem Löschangriff. Die Wasserversorgung wird aufgebaut, unter schwerem Atemschutz gehen die Helfer mit drei Strahlrohren vor. So gelingt es den Feuerwehrleuten schnell, die Flammen niederzuschlagen.
Weiter nach der Werbung
Weil zu befürchten steht, dass das Feuer in den Brandtrümmern wiederaufflammen könnte, wird im Anschluss ein Teppich aus Löschschaum auf dem Brandgut ausgebreitet. Den Hühnerstall kann die Feuerwehr trotz des schnellen Eingreifens nicht mehr retten, er brennt bis auf die Grundmauern nieder. Allerdings können die Helfer ein Nachbargebäude schützen:
Weiter nach der Werbung
Durch die enorme Hitzeentwicklung entsteht Sachschaden an einem Gartenhaus des Nachbarn, die Feuerwehr kann aber weiteren Schaden davon abwenden. Der Einsatz kann nach rund drei Stunden beendet werden. Vor Ort sind rund 60 Einsatzkräfte aus den Löschbezirken Winterbach, Bliesen, St. Wendel-Kernstadt, Urweiler, Werschweiler, Hoof, Leitersweiler und Mittleres Ostertal.
Weiter nach der Werbung
Zur Absicherung der Helfer ist zudem der DRK-Ortsverein St. Wendel an der Einsatzstelle, verletzt wird aber niemand. Auch das THW St. Wendel unterstützt die Maßnahmen vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache und Schadenshöhe aufgenommen, derzeit ist der Grund für den Brand noch unklar.

Werbung