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Trucker zieht auf Überholspur, um Wagen einfädeln zu lassen und rammt dort ein Auto

Saarbrücken: Wer auf die Autobahn auffahren will, muss gegebenenfalls warten, bis frei ist – das lernt man in der Fahrschule. Ohne Rücksicht auf  Verluste auf die Überholspur zu ziehen, wenn man schon auf der Autobahn auf der rechten Spur unterwegs ist, nur weil jemand auf dem Beschleunigungsstreifen unterwegs ist, das lernt man zum Glück nicht. Trotzdem machen sich immer mehr Leute auf der Straße ihre eigenen Regeln und fahren dieses oft riskante Manöver. Auf der A 623 in Fahrtrichtung Autobahndreieck Saarbrücken kommt es deshalb heute Nachmittag sogar zu einem schweren Verkehrsunfall und einer anschließenden Vollsperrung. Gegen 14.15 Uhr ist der Fahrer eines Lastwagens mit seinem Brummi in Richtung Friedrichsthal unterwegs.
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Den Ermittlungen der Polizei zufolge gibt der Fahrer an, dass in Höhe der Anschlussstelle Dudweiler ein anderes Fahrzeug vom Beschleunigungsstreifen auf die rechte Spur auffahren will. Den Trucker im fließenden Verkehr hat das eigentlich gar nicht zu interessieren. Aber wie das heutzutage Mode ist, bleibt der Laster nicht einfach auf seiner Spur. Lieber zieht er seinen Lkw blitzartig vom rechten Fahrstreifen auf die Überholspur. Dort ist allerdings bereits ein anderes Auto unterwegs.
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Dieses Fahrzeug wird vom Lasterfahrer in die Mittelleitplanke gedrückt und vom Lkw gerammt. Der Tank des Lasters wird in der Folge aufgerissen und es laufen größere Mengen Diesel aus. Die Strecke ist schmierig-glatt und unbefahrbar, sodass die Polizei etwa eine halbe Stunde lang eine Vollsperrung einrichten muss. In dieser Zeit rückt die Feuerwehr an und muss die Straße vom Diesel befreien.
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Nachdem die Fahrbahn wieder freigegeben wird und die Unfallfahrzeuge entfernt werden, löst sich der entstandene Rückstau langsam auf. Verletzt wird bei dem Unfall zum Glück niemand, aber es entsteht hoher Sachschaden.

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