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Unfall nach Überholmanöver: Hunderte Autofahrer sitzen auf A 620 fest

Wadgassen: Am gestrigen Mittwochabend wird der Polizei Saarlouis um 21.50 Uhr ein Verkehrsunfall auf der A 620 in Fahrtrichtung Saarbrücken gemeldet. Zu dem Unfall kommt es rund 300 Meter vor der Anschlussstelle Wadgassen. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge läuft der Vorfall so ab: Ein 38 Jahre alter Mann aus Friedrichsthal ist mit seinem grauen VW Golf auf der Autobahn Richtung Saarbrücken unterwegs, als er kurz vor der Anschlussstelle Wadgassen ein Überholmanöver startet. Das geht allerdings schief und sein Wagen kracht in das Heck eines weißen Citroen Berlingo eines 45 Jahre alten Mannes aus Völklingen. Durch den heftigen Zusammenstoß werden beide Fahrzeuge erst gegen die Mittelschutzplanke und in der Folge gegen die rechte Schutzplanke geschleudert. Der mutmaßliche Unfallverursacher, der Fahrer des Kastenwagens eines Bauunternehmens sowie die 43 Jahre alte Beifahrerin im Berlingo haben alle Glück und werden bei dem Verkehrsunfall nur leicht verletzt.

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Der Rettungsdienst rückt aus zur Unglücksstelle und bahnt sich zusammen mit der Polizei einen Weg durch die Rettungsgasse im Rückstau. Die drei Verletzten werden vor Ort von den Rettungskräften versorgt. Die 43-jährige Frau aus Völklingen wird zusätzlich zur Überwachung ihrer Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
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An den beiden Fahrzeugen entsteht wirtschaftlicher Totalschaden, auch die Leitplanken werden beschädigt. Eine genaue Schadenssumme teilt die Polizei nicht mit. Zur Reinigung der mit Trümmern übersähten Fahrbahn muss die A 620 zwischen Ensdorf und Wadgassen etwa eine Stunde lang bis 23 Uhr voll gesperrt werden.
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In Höhe Ensdorf leiten Polizeibeamte den Verkehr von der Autobahn ab und stellen sicher, dass keine Fahrzeuge mehr auf die gesperrte Fahrbahn auffahren. Direkt hinter der Unfallstelle sitzen hunderte Autofahrer im Stau fest.

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