Unfallfahrer streckt Polizeibeamten seinen nackten Hintern entgegen

Beckingen: Am gestrigen Mittwochabend gegen 17.30 Uhr meldet sich eine 21 Jahre alte Frau telefonisch bei der Polizei in Wadern und berichtet von einem Verkehrsunfall auf der Landstraße zwischen Losheim-Wahlen und Beckingen-Oppen. Die Losheimerin teilt mit, dass auf der L 156 direkt vor ihr ein Auto deutlich in Schlangenlinien geführt wird und dass es währenddessen auch schon einen Zusammenstoß mit der rechten Schutzplanke gegeben hat. Den Unfallfahrer hat das nicht gestört, er ist einfach weitergefahren. Die Beamten nehmen die Verfolgung auf und können den beschriebenen Wagen am Ortseingang von Oppen ausfindig machen. Ein 42 Jahre alter Mann aus Schmelz sitzt am Steuer und schläft, den Wagen hat der Mann zuvor auf dem rechten Gehweg geparkt. Nachdem der Schlafende von den Einsatzkräften der Polizei geweckt wird, ist schnell klar, dass er unter erheblicher alkoholischer Beeinflussung steht.

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Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,17 Promille. Die Beamten schauen sich die Schäden am Fahrzeug an. Während der Unfallaufnahme wird der 42-Jährige immer aggressiver und streitsüchtiger. Das gipfelt schließlich darin, dass er die Polizeibeamten unentwegt mit übelsten Schimpfwörtern beleidigt.
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Trauriger Höhepunkt: Der Mann zieht seine Hose herunter und streckt seinen nackten Hintern in Richtung der Polizeibeamten. Dabei setzt er seine Tirade von beleidigenden Äußerungen weiter fort. Der Mann muss nun mit auf die Polizeiwache nach Wadern. Dorthin wird auch ein Arzt bestellt, der dem Mann zur Feststellung seiner Verkehrstüchtigkeit eine Blutprobe entnimmt.
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Wie hoch der entstandene Schaden nach der Trunkenheitsfahrt ist, teilen die Beamten nicht mit. Den 42-jährigen Schmelzer erwartet nun nicht nur eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, sondern nach seiner Popo-Aktion auch ein Verfahren wegen Beleidigung.

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