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Unfallzeitpunkt unklar: Leiche in abgestürztem Auto entdeckt

St. Wendel: Schwerer Verkehrsunfall am Mittwoch auf der L 130 zwischen Remmesweiler und Urexweiler. Dabei kommt ein Autofahrer ums Leben. Der schwarze BMW Kombi kommt aus bislang noch unbekannten Gründen in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab. Der Wagen durchbricht einen Zaun und stürzt rund 15 Meter tief in eine Sandgrube. Für den 40 Jahre alten Fahrer kommt jede Hilfe zu spät, er ist sofort tot. Wann genau sich der Unfall ereignet hat, ist derzeit noch unklar. Möglicherweise lag der Wagen mit dem Toten schon längere Zeit in der Sandgrube. Nur durch eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife wird das Wrack gegen 13.30 Uhr entdeckt und die Rettungskräfte zum Unglücksort alarmiert. Die Bergung der Leiche und des Fahrzeugwracks gestaltet sich schwierig und dauert mehrere Stunden bis in den Abend.

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Zur Unterstützung musste ein mobiler Autokran eines Saarwellinger Unternehmens angefordert werden. Während der Bergungsarbeiten ist der Streckenabschnitt der L 130 voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Es ist der zweite tödliche Unfall innerhalb einer Woche im Landkreis St. Wendel. Bereits am vergangenen Mittwoch kommt der Beifahrer eines Wagens auf der L 135 nach einem missglückten Überholmanöver ums Leben.
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Das Auto, das zwischen dem Tholeyer Ortsteil Theley und dem Nohfeldener Ortsteil Selbach unterwegs ist, versucht nach Angaben der Polizei gegen 18.50 Uhr, einen vorausfahrenden Wagen zu überholen. Der Fahrer des überholten Autos merkt nichts von dem Manöver des Wagens hinter ihm und setzt an, um nach links abzubiegen. Dabei kommt es zum fatalen Zusammenstoß.
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Der schwarze Wagen, der zum Überholen angesetzt hat, kommt von der Straße ab, wird gegen einen Baum geschleudert und bleibt auf der Beifahrerseite liegen. In dem Wrack sitzen zwei Männer aus St. Wendel und Marpingen. Der Beifahrer überlebt den Unfall nicht.