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Unwettertief Fabienne hält Saar-Feuerwehren in Atem

St. Ingbert: In zahlreichen Orten im Saarland hat am Nachmittag Sturmtief Fabienne gewütet und für Einsätze der Feuerwehren gesorgt. Ein ausführlicher Bericht erreicht uns von den freiwilligen Helfern aus St. Ingbert, die durch das Unwetter alle Hände voll zu tun haben. Zu insgesamt 21 Einsätzen müssen die Feuerwehrleute in der Mittelstadt innerhalb kürzester Zeit ausrücken. Um 17.07 Uhr alarmiert die Integrierte Leitstelle in Saarbrücken den Löschbezirk St. Ingbert-Mitte zum ersten Einsatz in die Südstraße. Dort steht die Fahrbahn etwa 20 Zentimeter hoch unter Wasser. Auch bei der Mehrzahl der folgenden Einsätze geht es um überflutete Fahrbahnen im Stadtgebiet. In vielen Fällen verhindern Gullis, die durch Laub verstopft sind, dass die Wassermassen in die Kanalisation abfließen können.
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Die Einsatzkräfte heben zahlreiche Kanaldeckel an und reinigen die Fangkörbe, sodass das Wasser wieder ablaufen kann. Weitere Einsätze verursachen hochgedrückte Kanaldeckel wie etwa im Schmelzerwald und zwei umgestürzte Bäume. Außerdem wird der Drehleiterwagen von den Kameraden aus Spiesen zur Nachbarschaftshilfe angefordert: In der Pastor-Kollmann-Straße in Spiesen ist ein Dach abgedeckt worden.
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Die Feuerwehr St. Ingbert ist mit fünf Einsatzfahrzeugen im Stadtgebiet unterwegs. In Hassel müssen die Helfer zwei Mal zu überfluteten Fahrbahnen mit einem Fahrzeug ausrücken. Auch der Löschbezirk Rentrisch rückt mit einem Einsatzfahrzeug an die B 40 aus, wo die Fahrbahn unterhalb der Bahnbrücke unter Wasser steht.
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Um alle Einsätze zu koordinieren, richtet die Feuerwehr im Gerätehaus St. Ingbert eine technische Einsatzleitung ein. Die etwa 50 ehrenamtlichen Einsatzkräfte können nach gut zwei Stunden Dauereinsatz wieder nach Hause gehen. Größere Schäden werden durch das Unwetter in St. Ingbert nicht verursacht.

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