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Vermisster Mann tot im Wald aufgefunden

Völklingen: Groß angelegte Suche nach einem vermissten Mann. Am Samstagabend verlässt der 56-Jährige eine Firmenfeier am Sebastian-Riewer-Weiher im Stadtteil Wehrden. Er will zu Fuß nach Hause ins nahe gelegene Geislautern gehen. Zuletzt wird er gegen 23 Uhr gesehen, seitdem fehlt von dem Mann jede Spur. Er gilt als zuverlässig, allerdings soll er nach Angaben von Arbeitskollegen sehr stark alkoholisiert gewesen sein, wie die Polizei mitteilt. Gestern suchen Bekannte auf eigene Faust nach dem Vermissten.
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Außerdem kommt ein Mantrailer-Hund der Polizei Rheinland-Pfalz zum Einsatz, allerdings ohne Erfolg. Als die Nacht hereinbricht, gibt die Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung heraus. Bekleidet war er zuletzt mit einer blauen Jeans, einem ockerfarbenen Hemd, trug darüber eine olivgrüne Anglerweste ohne Arme sowie eine grau-weiße Baumwollweste und Turnschuhe. Außerdem ist der Mann auf Medikamente angewiesen. Der Suchaufruf bleibt zunächst ohne Erfolg.
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Heute Morgen dann wird eine groß angelegte Suchaktion gestartet. Hunde der Polizeihundestaffel, des THW aus Saarbrücken und Perl-Obermosel, der BRH Rettungshundestaffel und des DRK werden ins Gelände geschickt. Die Freiwillige Feuerwehr Völklingen rückt mit dutzenden Helfern aus den Löschbezirken Stadtmitte, Wehrden und Geislautern an. Zusammen mit Beamten der Bereitschaftspolizei suchen die Helfer mit Booten die umliegenden Weiher und die Rossel ab.
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Die Feuerwehr bringt außerdem eine Drohne in die Luft, um nach dem Mann zu suchen. Hundertschaften der Polizei durchkämmen das Gelände. Doch der Vermisste bleibt verschwunden. Bis zum Mittag. Da entdecken Suchtrupps einen leblosen Körper in dem Waldgebiet zwischen Wehden und Geislautern. Der Rettungsdienst kann nichts mehr für den Mann tun, er ist bereits tot. Eine Untersuchung ergibt: Es handelt sich um den vermissten 56-Jährigen. Derzeit geht die Polizei von einem Unglücksfall aus.  

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