Von der Police über die Grenze verfolgt: Verdächtige in Saarbrücken flüchtig

Saarbrücken: Aufregung am heutigen Dienstag auf der Rußhütte. Im Bereich der Fischbachstraße, der Straße Am Hof und der dortigen Maria-Montessori-Schule fahren am frühen Morgen mehrere Rettungsfahrzeuge auf, überall ist Polizei. Sogar ein Hubschrauber kreist über dem Wohngebiet. Besorgte Eltern befürchten, dass an der Grundschule oder dem Kindergarten etwas passiert sein könnte. Nachfrage bei der Pressestelle des Landespolizeipräsidiums. Pressesprecher Stephan Laßotta: „In einem Punkt können wir Entwarnung geben. Die Sache hat mit der Schule nichts zu tun.“

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Das Einsatzgeschehen vor Ort bestätigt die Polizei aber. Alles beginnt damit, dass in der Nacht eine Spezialeinheit der Polizei aus dem französischen Nancy eine mutmaßliche Einbrecherbande observiert. Stephan Laßotta:
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„Die Insassen des Fahrzeugs haben dies wohl bemerkt und sind vor der Polizei geflüchtet.“ Es kommt zu einer Verfolgungsjagd zwischen den französischen Beamten und dem verdächtigen Fahrzeug. Der Fahrer des Wagens versucht, seine Verfolger abzuschütteln, indem er über die deutsch-französische Grenze bei Saarbrücken flüchtet.
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Die französischen Polizeibeamten bleiben aber an dem Wagen dran und können das Fluchtauto schließlich nach mehreren Kilometern Flucht über deutsches Gebiet auf der Rußhütte stellen. Zwei der mutmaßlichen Bandenmitglieder können vor Ort festgenommen werden.
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Zwei weitere Verdächtige schaffen es, zu Fuß den Polizeibeamten zu entkommen. Nach derzeitigen Informationen der französischen Beamten sind die beiden wahrscheinlich nicht bewaffnet, ganz sicher ist das aber nicht. Derzeit läuft in dem Bereich daher noch eine Fahndung nach den beiden Flüchtigen.
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Auch zahlreiche deutsche Polizeikräfte und das Spezialeinsatzkommando sind an diesen Einsatz beteiligt. Anwohner sollten in dem Gebiet die Augen offenhalten und verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei melden.

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