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Zollrazzia: St. Ingberter Firma bestellt mehr als 800 Kilo Kaffee in Holland

St. Ingbert: Letzte Woche bekommt ein Unternehmen in St. Ingbert überraschend Besuch vom Hauptzollamt Saarbrücken. Die Beamten sind gekommen, um 176 Kilo Kaffee sicherzustellen. Die sind von dem Unternehmen zuvor online in den Niederlanden bestellt worden. Das Problem: Mit dem Überschreiten der deutschen Grenze entsteht Kaffeesteuer, die natürlich nicht bezahlt worden ist. Das Mitbringen und Bestellen von Kaffee und anderen Waren wie Alkohol oder Zigaretten kann auch innerhalb der Europäischen Union steuerpflichtig sein. 
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Hans Barth, Leiter des Hauptzollamts Saarbrücken: „Dem Zoll ist es ein Anliegen, auf diese Problematik hinzuweisen, insbesondere jetzt in der Vorweihnachtszeit. Weil in den nächsten Wochen viel bestellt wird, raten wir allen Internetnutzern, sich über die Zuverlässigkeit der Seite, den Warenstandort und die gegebenenfalls anfallenden Steuern zu informieren.“
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In dem Fall der Firma aus St. Ingbert ergeben erste Ermittlungen, dass es in den vergangenen Jahren bereits mehrere Kaffeebestellungen gegeben hat. Bisher gehen die Zöllner von insgesamt 820 Kilogramm unversteuertem Kaffee aus.
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Gegen den Verantwortlichen des Unternehmens wird ein Strafverfahren eingeleitet, der Kaffee wird sichergestellt, bisher beläuft sich die Steuerschuld auf rund 1 800 Euro.

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