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Feuerwehr muss sich Weg zu verunglücktem Peugeot freischneiden

St. Wendel: In der vergangenen Nacht um 1.41 Uhr werden die Feuerwehren aus Bliesen und St. Wendel-Kernstadt, ein DRK-Rettungswagen aus Türkismühle, ein Malteser-Rettungswagen aus Tholey und ein Notarzt aus St. Wendel zu einem Verkehrsunfall auf die L 134 zwischen Bliesen und St. Wendel alarmiert. Ein Peugeot 306 mit St. Ingberter Kennzeichen ist dort im Bereich der Einmündung zum Gewerbegebiet Hottenwald aus bisher unbekannten Gründen aus Richtung St. Wendel kommend nach einer Linkskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen kommt erst rund 30 Meter weiter auf dem Dach liegend in unwegsamem, dicht bewachsenem Gelände zum Stillstand. Laut Rettungsleitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg befinden sich noch mindestens zwei Menschen in dem Wrack. Das Fahrzeug ist von der Straße nicht einsehbar. Feuerwehrsprecher Dirk Schäfer: „Das Fahrzeug war von der Strasse nicht einsehbar. Um zum Unfallwagen zu gelangen, musste sich die Feuerwehr unter Einsatz einer Motorsäge und mit Hilfe von Leitern einen Zugang verschaffen.“
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Als die ersten Helfer den Wagen erreichen, sind die beiden Insassen, zwei junge Männer im Alter von 20 und 26 Jahren, schon aus dem Wagen draußen. Sie werden bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungswagen von speziell ausgebildeten Feuerwehrsanitätern betreut. Außerdem hilft ein Rettungsdienstmitarbeiter, der zufällig am Unfallort vorbeikommt, bei der Erstversorgung.
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Weil unklar ist, ob eventuell weitere Verletzte aus dem Wagen geschleudert worden oder im Schock geflüchtet sind, sucht die Feuerwehr das Umfeld ab. Außerdem sichern die Helfer die Einsatzstelle ab und leuchten sie weiträumig aus.
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Weil bei dem Unfall der Kraftstofftank des Fahrzeugs beschädigt wird und Sprit ausläuft, muss die Feuerwehr auch hier eingreifen und kann einen Umweltschaden verhindern. Die Verletzten werden in die Krankenhäuser nach St. Wendel und Neunkirchen gebracht. Einsatzende für die Feuerwehr ist gegen 3.30 Uhr.

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