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Wohnhaus nach Fritteusen-Verpuffung unbewohnbar

Quierschied: Heute Vormittag um 11.17 Uhr werden die Löschbezirke Quierschied und Fischbach zum Brand eines Einfamilienhauses alarmiert. Bei Ankunft an der Einsatzstelle dringt dichter Rauch aus zwei Fenstern im Erdgeschoss. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei will die 67-jährige Hausbewohnerin Pommes Frites in einer Fritteuse erhitzen. Vermutlich aufgrund Überhitzung des Fettes kommt es zu einer Verpuffung und das Feuer breitet sich schlagartig aus. Die Bewohnerin kann sich schon vor Eintreffen der Helfer aus dem Anwesen retten, sie bleibt unverletzt. Die Helfer müssen zunächst mehrere Sauerstoffflaschen aus dem Haus holen, die zur Heimbeatmung dienen.
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Die Hausbewohnerin wird vom Rettungsdienst wohlbehalten in ein umliegendes Krankenhaus transportiert, wo sie wieder mit Sauerstoff versorgt werden kann. In der Zwischenzeit gehen zwei Trupps der Feuerwehr unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude. Der Innenangriff muss zeitweise unterbrochen werden, weil sich das Feuer in einer Zwischendecke ausbreitet und die Helfer im Haus einzuschließen droht. 
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Über einen Außenangriff dämmen die Einsatzkräfte die Flammen soweit ein, dass ein Innenangriff wieder möglich ist. Dadurch ist das Feuer dann schnell unter Kontrolle. Zur Unterstützung wird die Feuerwehr Friedrichsthal mit weiteren Atemschutzgeräteträgern zur Einsatzstelle alarmiert. Der Baufachberater des THW Sankt Wendel wird zur Einsatzörtlichkeit alarmiert, um die Statik des Gebäudes zu überprüfen. Durch den Brand ist das Haus zurzeit unbewohnbar.
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Weil das Gebäude auch nach dem Löschen des Brandes stark erhitzt ist, verbleibt ein Löschfahrzeug an der Einsatzstelle und stellt eine Brandsicherheitswache. Erst gegen 19 Uhr kann die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und von den Beamten versiegelt werden. Die Feuerwehr bedankt sich bei den umliegenden Anwohnern, die die Helfer mit kalten Getränken versorgt und schon im laufenden Einsatz ihre Dankbarkeit gezeigt haben.

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