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Altenheim und zahlreiche Wohnhäuser werden evakuiert: Bombenentschärfung erst im Februar

Eppelborn: Neues zum Bombenfund heute Mittag in Eppelborn. Wie das Landespolizeipräsidium in Saarbrücken bestätigt, haben Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes den verdächtigen Gegenstand untersucht. Es handelt sich tatsächlich um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Sprengstoff in der Metallummantelung ist noch vorhanden, ein Zünder ist ebenfalls verbaut und könnte jederzeit die Bombe zum Detonieren bringen. Ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums: „Die Experten haben die Bombe gesichert, nun muss zusammen mit der Gemeinde und der Bundespolizei geplant werden, wann sie entschärft werden kann. Das soll nach Angaben der Deutschen Bahn frühestens am Sonntag, 10. Februar, geschehen. Die Bombe liegt direkt neben dem Gleis, ein Weiterbetrieb des Bahnverkehrs ist unmöglich.

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Normalerweise pendeln auf der Primstalstrecke und im späteren Verlauf auf der Fischbachtalbahn Regionalbahnen der DB Regio AG Mitte zwischen Saarbrücken und Lebach-Jabach. Bundespolizeisprecher Jürgen Glaub: „Bis zur Entschärfung bleibt die Bahntrasse gesperrt. Die Evakuierung organisiert die Gemeinde, unter anderem befindet sich ein Altenheim im Radius, der geräumt werden muss.“
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Neben dem Seniorenheim St. Josef liegen auch ein Supermarkt und zahlreiche Wohnhäuser in dem Bereich. Die Bahn hat mittlerweile zwischen Illingen und Lebach einen Ersatzverkehr organisiert, der alle Bahnhöfe anfährt. Derzeit enden Züge aus Richtung Saarbrücken in Gennweiler, es kommt zu Verspätungen für Reisende.
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Von der Maßnahme betroffen sind Reisende am Saarbrücker Hauptbahnhof sowie den Bahnhöfen und Haltepunkten Fischbach-Camphausen, Quierschied, Merchweiler, Gennweiler, Illingen, Wustweiler, Dirmingen, Eppelborn, Bubach, Lebach und Lebach-Jabach. Gleisbauer waren heute Mittag mit Arbeiten am Schotterbett der Primstalbahn beschäftigt, als plötzlich der metallene Gegenstand zu Tage trat.

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